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Johanna Mangold beschäftigt sich in ihrer künstlerischen Praxis mit Übergängen zwischen Realität, Fiktion und Imagination, zwischen Materialität und Immaterialität. Prozesse des Unbewussten, wie Erinnerung und Traum, spielen eine zentrale Rolle, ebenso wie die Beziehung des Menschen zu Natur und Technologie. Persönliche und kollektive Erfahrungsräume verbinden sich dabei mit Bildwelten aus Mythologie, Science Fiction und Popkultur.
Sie entwickelt offene Konstellationen, nicht-lineare Erzählungen, in denen sich bildnerische, klangliche und textuelle Elemente überlagern. Figuren erscheinen fragmentiert, ornamenthaft, hybrid. Sie fungieren als Träger von Zuständen und Projektionen, und beschreiben Körper als biografische Karten, als Orte der Erinnerung, in denen sich Erfahrungen als Markierungen niederschlagen.
Johanna Mangold arbeitet medienübergreifend mit Zeichnung, Objekt, Textil, Video, Sound, Virtueller Realität und Text. Durch die Erweiterung ihrer künstlerischen Praxis in den digitalen Raum bzw. die Nutzung immersiver Medien, verweben sich virtuelle Bildwelten mit den physischen Erscheinungsformen ihrer Werke. So entstehen multimediale Rauminstallationen, die die Betrachtenden dazu einladen, die Wechselwirkung zwischen den eingesetzten Medien zu untersuchen und insbesondere die Erfahrbarkeit von analogen und digitalen Mitteln zu erforschen, und erzählerische oder poetische Verbindungen in dem Netzwerk der Werke herzustellen.

